Gilt die Trinkwasserverordnung auch für Flaschenwasser?



So, wie es beim Trinkwasser eine Trinkwasserverordnung gibt, so gibt es beim Flaschenwasser auch eine Mineralwasserverordnung. Interessant hierbei ist, dass in dieser leider nur 33 Stoffe kontrolliert werden.

Nur 33, d.h., es wird auf noch viel weniger Schadstoffe kontrolliert als beim Leitungswasser. Was auch noch hinzukommt ist, dass die Grenzwerte im Flaschenwasser auch viel höher sein dürfen als im Leitungswasser. Die HÄLFTE aller Mineralwässer dürften nicht in die Leitung. Zu ungesund. Zu gefährlich. d.h. also nichts anderes als, dass unser Schadstoff kontrolliertes Leitungswasser besser ist als die meisten Flaschenwasser. So kommt Flaschenwasser als Bezugsquelle für sauberes und gesundes Wasser, also auch nicht infrage.

Was bei dem Mineralwasser in PET Flaschen auch noch hinzukommt ist, dass sobald das Wasser in den Flaschen ist, Chemikalien, die in dem Plastik stecken, ans Wasser abgegeben werden, z. B. Weichmacher und Antimon, beides hoch krebserregende Gifte.
 
Hinzu kommt der ökologische und ökonomische Wahnsinn, den die Herstellung, die Müllentsorgung und die Schadstoffabgabe vom Plastik ans Wasser mit sich bringt. Schon allein die Tatsache, dass die PET Flaschen eine enorme Umweltbelastung darstellen, muss nach anderen Möglichkeiten zur Beschaffung von gesundem und sauberem Wasser gesucht werden.


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